Thomas Schirrmacher
Aktuelle ProMundis Blogbeiträge

Paul Hill, ein evangelikaler Mörder?

26. August 2016 von · Schreiben Sie einen Kommentar 

Als Widerlegung, dass kein Evangelikaler je einen Abtreibungsarzt erschossen habe, wird auf Paul Hill vorwiesen. Noch in meinem Gutachten schrieb ich 2008 dazu:

„Paul Hill, der im Juli 1994 einen Arzt und seinen Leibwächter vor einer Abtreibungsklinik erschoss, war früher presbyterianischer Pastor und dürfte sich selbst wohl als evangelikal bezeichnen.“

2003 wurde Hill dafür in Florida mit der Giftspritze hingerichtet.

Inzwischen habe ich aber weiter recherchiert. Meine Aussage muss insofern korrigiert werden, dass sich Hill vermutlich früher als evangelikal bezeichnet hätte, sicher aber nicht zur Zeit der Tat. Hill war tatsächlich Pfarrer der Orthodox Presbyterian Church, wandte sich aber zunehmend vom konservativen christlichen Glauben ab und trat 1990 als Pfarrer zurück. Er wurde 1993 wegen seiner rassistischen Thesen, der Forderung, Abtreibung durch Mord zu verhindern, und der Zugehörigkeit zur Army of God aus dieser Kirche ausgeschlossen und seit Anfang 1993 als potentieller Terrorist von der Polizei überwacht. Er selbst ordnete sich der ‚Army of God‘ zu, die bis heute auf ihrer Webseite eine Gedenkseite für Paul Hill unterhält und Hills Schriften aus dem Gefängnis zum Download anbietet (Link eingesehen am 25.8.2016), in denen er verschiedene Kirchen wüst beschimpft. In den langen Gerichtsverfahren war die Army of God sein Bezugspunkt, weder bezeichnete er sich selbst als evangelikal, noch wurde dies als sein Hintergrund angesehen.

Zur Army of God schreibe ich im Gutachten von 2008:

„Auch für die mit Bibelversen bestückte üble Seite der ‚Army of God‘, die die Täter als Märtyrer verherrlicht, konnte bisher keine Verbindung zu einer christlichen Gruppe oder überhaupt zu einer richtigen Organisation festgestellt werden. Die ‚Army of God‘ gilt allen Bibelversen zum Trotz als rassistische, neonazistische Gruppe, wobei die für die weiße Vorherrschaft kämpfenden rechtsradikalen Gruppen wie der Ku Klux Klan gerne die Bibel zitieren, aber trotzdem keine christliche Ausrichtung haben.“

Die Army of God wurde 1982 als terroristische Organisation im Untergrund gegründet und bisher wurden 11 Mitglieder identifiziert. Sie wurde durch den Dokumentarfilm ‚Soldiers in the Army of God‘ berühmt.

Die ausführlichste Stellungnahme zur Army of God von Justin C. Altum von 2003 sieht diese als eine der amerikanischen rechtsextremistischen Milizen und drei Einflüsse christlicherseits, 1. die inzwischen erloschene „Christian Reconstruction“-Bewegung (siehe mein Buch „Christian Reconstruction“), 2. eine Bewegung des apokalyptischen Katholizismus und 3. die Bewegung „Christian Identity“. Zu letzterer Bewegung, zu der die Army of God gehört, schreibe ich in meinem Blog „‚Christian Identity‘ in den USA – antichristliche Rassisten“:

„Die ‚Christian-Identity‘-Bewegung hat mit einer christlichen Kirche oder christlicher Dogmatik nichts zu tun, weswegen man oft auch einfach nur von ‚Identity‘ spricht. Sie gehören wie der Ku Klux Klan zu den rassistischen Bewegungen in den USA, die alle nicht reinrassig ‚Weißen‘ aus den USA vertreiben wollen. Sie hat heute in den USA etwa 50.000 Anhänger in ungezählten, sich widersprechenden und bekämpfenden Gruppen.“

Zu den 11 identifizierten Personen der Army of God gehörten auch Scott Roeder, Mörder des Gynäkologen George Tiller, und Eric Robert Rudolph, Urheber des Bombenanschlags auf die Olympischen Spiele 1996, die auch beide niemand als evangelikal einstuft.

Zu guter Letzt möchte ich noch einmal daran erinnern, dass es um einen Fall von 1994 geht. Die Zugehörigkeit eines Einzelgängers zu irgendetwas vor 22 Jahren kann ja wohl kaum Auskunft über Menschen der Gegenwart geben.

Ethnische Säuberungen

25. August 2016 von · Schreiben Sie einen Kommentar 

Meine Rezension zum Thema in diesem Blog vom 22.7.2015 ist in Glauben und Denken heute erscheinen und damit in ansprechenderem Layout und mit dem Coverbild des rezensierten Buches:

Zu Papst Franziskus

23. August 2016 von · Schreiben Sie einen Kommentar 

Eine schöne PDF-Version meines Beitrags vom 14.5.2016 kann hier heruntergeladen werden:
„Freude der Liebe“

Außerdem wirft meinn im September erscheinendes Buch „Kaffeepausen mit dem Papst“ seine Schatten voraus, ein erstes Interview erschien bei jesus.de.

Pope

Sind Evangelikale schießwütige Mörder? Gegen Ramelows Großstadtmythos: Kein Evangelikaler hat je einen Abtreibungsarzt erschossen

22. August 2016 von · Schreiben Sie einen Kommentar 

Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) sagte in der ZDF-Fernsehsendung „Maybrit Illner“ vom 31. März zum Thema „Terrorismus: Was tun gegen islamistische Gewalt?“ etwa in der Mitte der Sendung:

„In Amerika gibt es selbst ernannte Evangelikale, die der Meinung sind, sie könnten Abtreibungsgegner [gemeint sind wohl Abtreibungsbefürworter] oder Abtreibungskliniken überfallen und Menschen umbringen, erschießen, die sich für Abtreibung einsetzen.“

Was sind denn „selbst ernannte Evangelikale“? Aber das war wohl eh ein Versprecher. Jedenfalls bringt er wieder einmal Evangelikale mit Mördern von Abtreibungsärzten in Verbindung.

Also habe ich mir – wie für ein ausführliches Gutachten 2008 und erneut 2009 – wieder alle Daten und Ereignisse angeschaut, ob denn zwischenzeitlich wenigstens ein einziges Mal ein Evangelikaler verdächtigt worden ist, einen Abtreibungsbefürworter umgebracht zu haben. Immer noch gibt es keinen einzigen Fall!

Ramelow zitiert eindeutig einen Großstadtmythos, der sich längst verselbstständigt hat. Einer zitiert den anderen, keiner sieht, dass am Anfang der ‚Reise zu Jerusalem‘ überhaupt kein Ereignis steht.

Erst einmal allgemein zu Fällen von Morden im Zusammenhang mit Überfallen auf Abtreibungskliniken. Seit 1998 gab es einen einzigen Fall von 2009 und dann einen weiteren unklaren Fall von 2015. Das soll eine Parallele zum islamistischen Terrorismus sein? So furchtbar jeder Mord ist, für die USA ist das eine erstaunlich geringe Zahl!

Geht denn wenigstens der Fall von 2015 auf das Konto von Christen? Nein, jedenfalls behauptet das niemand in den Medien, in den Polizeiverlautbarungen, der anklagenden Staatsanwaltschaft oder auch in den Berichten der großen Pro-Abtreibungsverbände und Abtreibungsklinikbetreiber in den USA. Der Prozess wurde abgebrochen, da der Täter offensichtlich in ein psychiatrisches Krankenhaus, nicht vor Gericht gehört.

Auch 2016 muss man sagen: Es handelt sich um ein Problem der USA. Seit 2009 sind außerhalb der USA keine Fälle bekannt geworden, auch nicht in Kanada und Australien, wo es so etwas früher in Einzelfällen einmal gab. Bisher gehen 99% aller solcher Fälle auf das Konto der USA.

Was geschah am 29.11.2015? Es gab drei Tote und neun Verletzte bei einer Schießerei in einer Abtreibungsklinik in Colorado Springs, die in einem Einkaufszentrum liegt. Der Täter gab erst nach einer stundenlangen Belagerung durch die Polizei auf. Ob sein Ziel überhaupt die Klinik war, bleibt offen. Der Täter war seit 1997 wegen zahlreicher wilder Schie­ßereien in öffentlichen Gebäuden in mehreren Bundesstaaten aufgefallen. Am 11.05.2016 beendete das Gericht den Prozess wegen offensichtlicher Unzurechnungsfähigkeit des Täters. Ein religiöser Hintergrund wurde von niemandem behauptet.

Wo bitte schön ist hier die Verbindung zu Evangelikalen oder Christen überhaupt?

Bereits in meinem Bericht von 2008 gehe ich ausführlich auf Berichte bzw. Statistiken ein, die die National Abortion Federation, die Lobby für Abtreibungseinrichtungen NARAL Pro Choice oder Feminist Majority Foundation (FMF) jährlich veröffentlichen. In ihnen werden auch alle Mordfälle und alle schwerwiegenden Fälle von Anschlägen auf Abtreibungskliniken aufgelistet, dazu die Hintergründe der Täter. Beide sind nicht gerade Christen-freundlich, geschweige gut auf Evangelikale zu sprechen, und beides sind tendenziöse Berichte. (Wobei aber durchaus berichtet wird, dass sich evangelikale Pro-Life-Verbände in jedem Fall scharf von dieser Art Verbrechen distanziert haben.)

Trotzdem machen weiterhin auch die 2016 veröffentlichten Berichte für 2015 und davor in keinem Fall evangelikale oder katholische Christen für eine Straftat verantwortlich. [National Abortion Federation: April 2016, Statistik für 2015, VIOLENCE AND DISRUPTION STATISTICS; NARAL: Fact sheet vom 1.1.2016.] Woher der Großstadtmythos dann stammt?

Zusammenfassend kann man sagen:

Seit 1977 gab es 11 Morde in Abtreibungskliniken oder an Abtreibungsärzten, also etwas mehr als jedes vierte Jahr ein Fall. Seit 1995 sind es 6 Todesopfer, wobei 3 Morde auf eine Schießerei und Belagerung zurückgehen, die möglicherweise nichts mit dem Thema Abtreibung zu tun hatte, da die Klinik in einem Einkaufszentrum lag. Lässt man diese 3 Opfer außen vor, sind es 3 Morde in 20 Jahren, also jedes sechste Jahr einer.

Der mit Abstand häufigste Grund der Täter ist Unzurechnungsfähigkeit, gefolgt von Angehörigen von weißen Terrorgruppen. Christen und christliche Kirchen spielen keine Rolle.

Genozid in Nahost. Erklärung auf der Vatikansynode

20. August 2016 von · Schreiben Sie einen Kommentar 

Schirrmacher bei seiner Intervention (© L’Osservatore Romano)

Schirrmacher bei seiner Intervention (© L’Osservatore Romano)

Schirrmacher bittet Papst um institutionelle Unterstützung des Einsatzes gegen Diskriminierung und Verfolgung der Christen

Diese Meldung stammt ursprünglich aus dem Jahr 2015 und ist bisher nicht in meinem Blog erschienen.

(Bonn, 17.10.2015) Der Vertreter der Weltweiten Evangelischen Allianz auf der Vatikansynode, Thomas Schirrmacher, hat aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der Vatikansynode an die Weltchristenheit appelliert, mehr Solidarität mit diskriminierten und verfolgten Christen im Nahen Osten und weltweit zu zeigen. Zugleich gab er eine Erklärung dazu ab, warum er von einem Genozid (Völkermord) an Christen, Jeziden und Mandäern spricht.

In seiner Ansprache vor der Vollversammlung der Synode richtete Schirrmacher unter anderem folgende Worte an den Papst, der seiner deutschen Rede ohne Übersetzung folgte:

„Ich kann einfach nicht umhin, nachdem mehrere Patriarchen aus dem Nahen Osten das Thema Christenverfolgung in Syrien und Irak angesprochen haben, noch ein Wort dazu zu sagen, da es mein Leib- und Magen-Thema ist und weil ich davon überzeugt bin, dass im Nahen und Mittleren Osten ein Genozid (Völkermord) im Sinne der UN-Definition an Christen, Jeziden und Mandäern im Gange ist:

Es muss ein Ruck durch die Weltchristenheit gehen, um mit den verfolgten Christen in Ländern wie Syrien und Irak, Pakistan und Bhutan, Nigeria und Sri Lanka, Vietnam und Malediven, aber auch in China und Indien und vielen Ländern mehr, eine nie gekannte Solidarität zu zeigen. Wir brauchen gemeinsame öffentliche Gebete der höchsten Kirchenführer für die verfolgte Kirche.

Für unser Internationales Institut für Religionsfreiheit, das für die Weltweite Evangelische Allianz unter anderem auch die Thematik Christenverfolgung fachlich bearbeitet und Informationen für Staaten, Forscher und Kirchen zur Verfügung stellt, brauchen wir einen Partner in Rom! Deswegen habe ich eine demütige Bitte an das Oberhaupt der Katholischen Kirche, das ich ihm anschließend in einem persönlichen Gespräch noch einmal vortragen darf.

Benennen Sie uns bitte einen speziellen Ansprechpartner für das Thema Christenverfolgung oder noch besser, schaffen Sie in Rom eine Institution, die sich des Themas annimmt, mit der unsere Fachleute direkt zusammenarbeiten können.“

Schirrmacher ist zugleich Präsident der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, die sich seit langem gegen Christenverfolgung weltweit und gegen Verletzung der Religionsfreiheit aller Religionen einsetzt.

Im folgenden dokumentieren wir die Erklärung zum Genozid:

Genozid in Nahost. Erklärung auf der Vatikansynode

Thomas Schirrmacher

Papst Franziskus, Thomas Schirrmacher und Ignatius Joseph III. Younan, der Patriarch der mit Rom unierten Syrisch-katholischen Kirche von Antiochien im Gespräch (© Th. Schirrmacher)

Papst Franziskus, Thomas Schirrmacher und Ignatius Joseph III. Younan, der Patriarch der mit Rom unierten Syrisch-katholischen Kirche von Antiochien im Gespräch (© Th. Schirrmacher)

Die Morde an Christen, Jeziden und Mandäern und die systematische Verfolgung, Vergewaltigung, Versklavung dieser ethnoreligiösen Gruppen in Syrien und im Irak erfüllen eindeutig und zweifelsfrei den Tatbestand des Genozids. Es geht dabei nicht um irgendeine Überdramatisierung, sondern um die simple Anwendung der Völkermorddefinition der UN.

Artikel II der Völkermorddefinition der UN von 1948 lautet: „In dieser Konvention bedeutet Völkermord eine der folgenden Handlungen, die in der Absicht begangen wird, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören: (a) Tötung von Mitgliedern der Gruppe; (b) Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe; (c) vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen; (d) Verhängung von Maßnahmen, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind; (e) gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe.“

Inwiefern sollte das nicht auf die Verfolgung von Christen, Jeziden und Mandäern zutreffen? Ein Element würde genügen, aber vier davon (a, b, c und e) sind hinlänglich belegt, ja es gibt zu jedem Belege aus Propagandafilmen des Islamischen Staates. Lediglich d) ist zwar vorhanden, aber nicht so einfach zu beweisen.

  • Christen, Jeziden und Mandäer werden systematisch getötet, vertrieben oder zwangsbekehrt.
  • Kinder von Christen, Jeziden und Mandäer werden umgebracht oder einer religiösen Zwangsumerziehung unterworfen.
  • Frauen und Mädchen werden vergewaltigt, zur Prostitution gezwungen, aber auch an IS-Muslime zwangsverheiratet. Damit wird auch verhindert, dass sich die Minderheiten fortpflanzen können (UN-Definition Punkt d.).

Es ist darauf hinzuweisen, dass dieser Völkermord sowohl angekündigt und geplant ist, als auch tatsächlich den Ankündigungen entsprechend umgesetzt wird.

Wenn es sich aber um Völkermord handelt, warum reden dann immer noch so viele Kirchenführer, Wissenschaftler und Politiker um den heißen Brei herum?

Nun aber zu möglichen Gegenargumenten.

In der Mitte des Petersdom nach dem Eröffnungsgottesdienst der Synode: von links: Patriarch Gregor III Laham von Damaskus, Oberhaupt aller ostkirchlichen Katholiken, Thomas Schirrmacher, Kardinal Schönborn, Wien (© Th. Schirrmacher)

In der Mitte des Petersdom nach dem Eröffnungsgottesdienst der Synode: von links: Patriarch Gregor III Laham von Damaskus, Oberhaupt aller ostkirchlichen Katholiken, Thomas Schirrmacher, Kardinal Schönborn, Wien (© Th. Schirrmacher)

Frage: Sind nicht in Syrien und Irak alle Menschen vom Bürgerkrieg betroffen und fast alle können Opfer des IS werden?

Für einen Genozid ist es unerheblich, dass es auch andere Opfer gibt oder dass es auch Opfer unter der Mehrheitsbevölkerung gibt. Der Genozid an den Juden und an den Roma und Sinti wurde begleitet vom Krieg gegen viele Staaten und Völker und nicht zuletzt auch vom Nazi-Terror gegen das deutsche Volk als Ganzes. Trotzdem bleibt der Völkermord an Juden und an Roma und Sinti Völkermord.

Frage: Bekämpft der IS nicht auch Schiiten oder auch Sunniten, die mit ihrer Version des Islam nicht übereinstimmen?

Wenn man davon ausgeht, dass der IS auch die Schiiten als umrissene Bevölkerungsgruppe oder auch andersdenkende Sunniten als ebenso abgefallen töten und beseitigen will, dann muss man das zusätzlichauch als Völkermord bezeichnen. Daran aber, dass nicht-islamische ethnoreligiöse Minderheiten Ziel eines Völkermords des IS sind, ändert das nichts!

Ich bin mir bewusst, dass die Feststellung, dass es sich um Genozid/Völkermord handelt, im Völkerrecht auch rechtliche Konsequenzen hat. Aber das ist dann ein weiterer, wenn auch notwendiger Schritt, den ich lieber Fachleuten überlasse.


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Thomas Schirrmacher