Thomas Schirrmacher
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‚Internetpornografie’ auf Russisch erschienen

8. Februar 2010 von Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar 

Mein Buch ‚Internetpornografie’ ist in Russland auf Russisch erschienen:

Tomas Schirrmacher. Prawda o pornografii. übersetzt von I. W. Proswirjakowoj, Lektorat W. S. Rjagusowa. Copyright: Ewangelskij aljans. Moskau: Wjatka, 2009. 224 S.

Man kann es in russischen Internetbuchhandlungen bestellen, zum Beispiel:

http://www.books.ru/shop/
http://www.my-shop.ru/shop/books/510051.html
http://www.ozon.ru/context/detail/id/4835068/

Ich bin mit einem Verlag in Deutschland im Gespräch, das Buch auch hier in Westeuopa zu verlegen und zugänglich zu machen.

Das Cover findet sich hier.
Die Rückseite befindet sich hier.
Das Impressum findet sich hier.

Dr. Reinhard Hempelmann schafft eine Grundlage für das Gespräch mit den Evangelikalen

2. Februar 2010 von Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar 

Frank Hinkelmann und Thomas Schirrmacher zu einem neuen Text der EZW

Dass die Evangelische Kirche fundiert, informiert, differenziert und fair über Evangelikale berichten kann, ohne Besorgniserregendes und Kritisches zu verschweigen, hat der Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in seinem Büchlein „Evangelikale Bewegungen: Beiträge zur Resonanz des konservativen Protestantismus“ (EZW-Texte 206, Berlin, 2010) soeben bewiesen.

Gratulation und herzlichen Dank, Dr. Hempelmann, können wir da als Evangelikale nur sagen. Evangelikale wie Nichtevangelikale in den Kirchen sollten diese Studie lesen und als Grundlage für intensivere Gespräche nutzen.

Ich (Thomas Schirrmacher) gebe zwar offen zu, dass ich in meinem soeben erschienen Buch ‚Fundamentalismus‘ einen anderen Fundamentalismusbegriff vorschlage, als ihn Hempelmann verwendet, der einen eher innerchristlichen Begriff verwendet und deswegen die Frage des Schriftverständnisses für die Definition von Fundamentalismus für zentral hält, während ich für alle Religionen und Weltanschauungen von einem ‚militanten Wahrheitsanspruch‘ als Fundamentalismus ausgehe, die Schriftfrage aber für zweitrangig halte (schon bei der katholischen Kirche geht es nicht um die Schrift als letzte Instanz, sondern um das päpstliche Lehramt und im Hinduismus und anderen Religionen gibt es gewalttätigen Fundamentalismus ohne Rückbezug auf irgendwelche Schriften).

Aber da Dr. Hempelmann deutlich macht, dass man mit einem sehr konservativen Schriftverständnis tolerant und demokratiefreundlich und ohne ein solches trotzdem unbelehrbar sein kann, können wir kann ich dennoch fast alles nachvollziehen, was er schreibt.

„Es gibt berechtigten Anlass, differenzierende Begriffsverwendungen anzumahnen.“ (29), schreibt Dr. Hempelmann, etwa nicht Fundamentalismus und Evangelikalismus gleichzusetzen. Auch bei einem fundamentalistischen Schriftverständnis mahnt er immer noch weitere Differenzierungen an, ob man sich „offen und anerkennend in einer größeren Gemeinschaft von Christinnen und Christen bewegt“ oder ob man andersdenkenden Christen einfach das Christsein abspricht (29).

Offen sieht Hempelmann den Fundamentalismus auch als Anfrage an die Kirche und die Kirchen, zeigt er doch „Defizite an gemeinschaftsbildender Kraft, ethischer Verbindlichkeit und religiöser Orientierung auf“ (35).

Sicher wird es im von Hempelmann gut dargestellten enorm breiten Spektrum der Evangelikalen, Charismatiker und Pfingstler auch solche geben, die weder das Gespräch mit anderen Evangelikalen, noch das mit der Evangelischen Kirche wünschen. Aber wer unter den Evangelikalen an dem Gebot Jesu zur Einheit der Christen festhält und wer davon überzeugt ist, dass wir nur gemeinsam unserem Volk die christliche Botschaft bezeugen können, wird die Anfragen selbstkritisch prüfen und die ausgestreckte Hand nicht ausschlagen, die angesichts des Drucks der Medien nicht selbstverständlich ist, sondern ihrerseits Mut erfordert.

Drs. Frank Hinkelmann, Vorsitzender der Österreichischen Evangelischen Allianz

Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Sprecher für Menschenrechte der weltweiten Evangelischen Allianz

Link: http://www.ekd.de/ezw/Publikationen_2109.php

Meine Artikel im Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

19. Januar 2010 von Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar 

Nur wenige wissen, dass ich zu drei Personen, mit denen ich mich inhaltlich wie historisch intensiv beschäftigt habe, jeweils Artikel im Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon verfasst habe und diese im Internet zur Verfügung stehen, ein für ein Großlexikon seltenes und rühmliches Vorgehen! Es handelt sich um den Wiener reformierten Systematiker Eduard Böhl (1836-1903), dessen Dogmatik ich neu herausgegeben habe, um Hans Naumann (1886-1951), Germanist und Volkskundler in Bonn und Rektor der Universität Bonn während der Karl-Barth-Affäre im Dritten Reich, über den meine zweite Dissertation ging, und um meinen Urgroßvater Friedrich Wilhelm Schirrmacher (1824-1904), Geschichtsprofessor in Rostock.

Eigentlich hätte ich längst Ähnliches für Theodor Christlieb (1833–1889) (Thema meiner ersten Dissertation) tun müssen, aber der Artikel ist über die Rohfassung nie hinausgekommen und inzwischen hat Karl-Heinz Vogt eine gute Biografie mit vollständiger Bibliografie Christliebs im BBKL fertiggestellt: www.bautz.de

Gutachten zu gewaltätigen Abtreibungsgegnern jetzt auf Englisch

12. Januar 2010 von Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar 

Die Weltweite Evangelische Allianz hat jetzt die englische Fassung meines Gutachtens „Gewalt gegen Abtreibungskliniken – ein evangelikales oder konservativ-katholisches Problem?“ (zuletzt hier) offiziell herausgegeben und auf ihre Webseite gestellt:  www.worldevangelicals.org

Johannes Calvin als Vorreiter der Weltmission

edition afem veröffentlicht Aufsatzsammlung zum Calvinjubiläum

(Bonn, 22.12.2009) Calvin hatte nicht nur die weltweite Verkündigung der Botschaft von Gottes Gnade im Blick, sondern entsandte auch erste Missionare nach Brasilien. Dass später die Kirchen reformiert geprägter Länder wie die Niederlande, Schottland, England oder in jüngster Zeit Südkoreas eine führende Rolle in der Weltmission spielten, ist kein Zufall. Das jedenfalls ist die Essenz einer Sammlung von 16 Forschungsbeiträgen aus den letzten 120 Jahren zu Calvins Sicht der Mission.

Der (im Wesentlichen) englischsprachige Band ist in der Reihe ‚mission classics‘ der edition afem des Arbeitskreises für evangelikale Missiologie erschienen, die als Koproduktion im Verlag für Theologie und Religionswissenschaft (Nürnberg) und Verlag für Kultur und Wissenschaft (Bonn) erscheint. Mit dem Band erinnert der afem und das Martin Bucer Seminar zum Ende des Calvinjubiläumsjahres daran, dass Johannes Calvin auch Vordenker und Planer der evangelischen Weltmission war.

Eine ähnliche Aufsatzsammlung zum Verhältnis Martin Bucers zur Weltmission erschien bereits 2006 in deutscher Sprache unter dem Titel ‚Martin Bucer als Vorreiter der evangelischen Mission‘ in der edition afem.

Bibliografische Angaben:

Thomas Schirrmacher (Hg.). Calvin and World Mission: Essays. 2009. 204 S. Pb. 18,00 €. ISBN 978-3-938116-84-5 (VKW), ISBN 978-3-941750-20-3 (VTR)

Thomas Schirrmacher (Hg.). Martin Bucer als Vorreiter der evangelischen Mission. 2006. 110 S. Pb. 9,80 € (D), 10,10 € (A), 18,50 SFr. ISBN 978-3-938116-22-7 (VKW), ISBN 978-3-937965-57-4 (VTR)

Downloads:

Cover Calvin and World Mission als jpg
Impressum, Inhaltsverzeichnis und Einleitung als pdf
Cover Martin Bucer als Vorreiter der Mission als jpg


Bestellmöglichkeit:

Das Buch kann in Deutschland über den örtlichen Buchhandel oder online über www.genialebuecher.de oder über www.amazon.de geordert werden.
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Zum freien Abdruck, auch einzeln und auszugsweise.

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Thomas Schirrmacher