ArchivReligionen
Die Schöpfung bewahren – unter oder gegen den Schöpfer?
Mai 18, 2009 by Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar
Was ich in meinem Buch „Drewermann und der Buddhismus“ ebenso wie im Kapitel zum Umweltschutz in meiner „Ethik“ vor vielen Jahren angesprochen habe, ist heute aktueller denn je, wie mein Kommentar „Environmental Ethics“ in „Lausanne World Pulse“, der Zeitschrift der Internationalen Lausanner Bewegung und des Wheaton College, zeigen soll. Die Ökologie wird immer mehr selbst zur Religion bzw. zu allerlei Religionen, oder aber wird zur Spielwiese allerlei religiöser, esoterischer, aber auch atheistischer Propheten. Mit selbstkritischer und sich auf das, was man wissen kann, beschränkender Wissenschaft hat vieles immer weniger zu tun. Wenn die Stahlindustrie im großen Stil Windmühlenfirmen zur Energiegewinnung fördert und besitzt (Nach der Autoindutsrie der zweitgrößte Stahlabnehmer) und Mitbegründer der Grünen und Ex-Politiker durch Solarfirmen Multimillionäre werden, ist auch der einstige moralisierende Appell Kleine gegen Große und Gute gegen Böse passè.
Nur wenn der Mensch sich dem Schöpfer unterstellt, wird er als Krone der Schöpfung seiner Verantwortung gegenüber der Schöpfung gerecht. Wer die Schöpfung (Natur, Umwelt) selbst vergöttlicht oder wer den Menschen esoterisch mit der Schöpfung gleich stellt, hat für seinen Appell an seine vermeintliche Verantwortung keinerlei Grundlage. Wir werden uns einst nicht vor unseren Enkeln, sondern vor Gott verantworten müssen.
Weitere Informationen:
- Environmental Ethics – Christianity Is Not the Root of the Ecological Crisis?
- Hier gibt es das gesamte Heft als pdf.
Frühere Artikel von mir in „Lausanne World Pulse“ zum Thema Christenverfolgung:
- „Persecution and Mission“. Lausanne World Pulse (Wheaton/IL). November 2008: 8-11.
- „Persecution (Modern Ages)“. Lausanne World Pulse (Wheaton/IL). November 2008: 11-15.
Mit „Q-rage“ gegen Rassismus? (kurz)
Mai 11, 2009 by thomas · Schreiben Sie einen Kommentar
Hinweis: Liegt nur als pdf-Datei vor.
Koran und Bibel
Februar 28, 2009 by Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar
Zwei Weltreligionen – zwei weltumspannende Bücher: Bibel und Koran. Beide werden zigmillionenfach verbreitet. Ihre Inhalte schreiben Weltgeschichte. Doch in Entstehung, Stil und Botschaft können zwei Bücher kaum unterschiedlicher sein. Endlich erfährt der Leser kurz und bündig, was die beiden eint und vor allem trennt.
Hitlers Kriegsreligion
Februar 25, 2009 by Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar
In der vorliegenden Untersuchung wird auf der Grundlage aller verfügbaren Texte und Reden Hitlers seine Verwendung der religiösen Begrifflichkeit untersucht und gezeigt, dass diese sich Hitlers weltanschaulichem Denken so einfügte, dass eine eigenständige Kriegsreligion in scharfem Gegensatz zur christlichen Religion entstand. Dabei wird Hitlers Weltanschauung als von 1919 bis 1945 weitgehend gleichbleibend erwiesen und als Triebfeder seines Handelns verstanden.
Eine Rezension von Ralph Fischer finden Sie hier.
Harenberg Lexikon der Religionen (Buchvorstellung)
Februar 25, 2009 by Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar
Verantwortlich für den Teil: Christentum: Thomas Schirrmacher, verantwortlich für den Teil: Islam ist Christine Schirrmacher.
Rezensionen
Das Harenberg Lexikon der Religionen beinhaltet acht durchaus selbstständige kleine “Bücher” über Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus, asiatische Religionen (zum Beispiel Taoismus, Shintoismus, Jainismus, Parsismus) und traditionelle Religionen in Afrika, Australien, Ozeanien, Nord- wie auch Mittel- und Südamerika sowie neue Religionen (auch Sekten) wie beispielsweise Scientology, Anthroposophie, Sonnentempler oder Sahaya Yoga. Der Harenberg Verlag hat hiermit ein lexikalisches Nachschlagewerk und Handbuch ebenso wie einen zur kursorischen Lektüre einladenden Wissensschmöker vorgelegt, dessen inhaltliche Quantität wie Qualität beeindruckt.
Der Aufbau der ersten fünf “Bücher” zu den großen Religionen ist identisch: Auf einen Überblick folgt “Geschichte und Gegenwart” einer Religion mit Kapiteln zu Grundzügen, Stiftern und Leitfiguren, Institutionen, Festen und Riten, Religion und Staat sowie Sonderformen, um nur einige zu nennen. Dem schließt sich jeweils ein eigenes alphabetisches Lexikon zu Personen, Begriffen, Orten und anderem an. Aufgelockert und veranschaulicht werden zahlreiche Gegenstände und Ereignisse durch historische wie aktuelle Fotografien von durchweg sehr guter Qualität mit erläuternden Bildunterschriften, Zeittafeln und Extra-Erklärungen oder Zitate in unterschiedlich großen Info-Kästen. Die “Bücher” über asiatische, traditionelle und neue Religionen folgen, abgesehen von der detaillierten Abhandlung zu Geschichte und Gegenwart, ebenfalls diesem Prinzip, erst handbuchartige Synthese, dann Lexikon, nur eben in Miniaturfassung.
Besonders hervorzuheben sind zum einen die Ausführungen über, zumindest vielfach für den westlichen Betrachter abseits seines Blick- und Interessenfeldes liegende indianische oder afrikanische Stammesreligionen wie die amerikanischer früher Hochkulturen. Zum anderen diejenigen über aktuelle religiöse Bewegungen und Glaubensgemeinschaften, denn sie vermitteln einen Eindruck des oft unbekannten, aber international wie regional bemerkenswerten Phänomens von Neugründungen, die häufig in direkte Beziehung zu einer ihnen kulturell nahe stehenden großen Religion zu setzen sind. Gerade dieser Abschnitt ist bei allen hier notwendigen religionshistorischen Abhandlungen, aussagekräftig für die Gegenwartsbezogenheit dieses Lexikons.
Fließtext wie Lemmata sind klar formuliert, konzise und ohne unnötige Schnörkel, und bei Personen- und Sachregister hat man selbst an die Kennzeichnung der Hauptstellen gedacht. Ein Literaturverzeichnis entweder als Abschluss oder zum jeweiligen Buch wäre wünschenswert gewesen, die unbedingte Aufteilung in Kleinstkapitel selbst im systematischen Teil schafft zuweilen inhaltlich künstliche Trennungen, Wiederholungen hätten vermieden werden können (zum Beispiel Bar Mizwa unter “Riten” und “A-Z”) und Querverweise innerhalb der Lemmata wären häufig hilfreicher gewesen als bei einzelnen Überschriften. Aber das sind kleine Mäkeleien. Das Harenberg Lexikon der Religionen bietet auf über 1.000 Seiten Wissen pur über die Religionen der Welt, dazu über Kulturen und Geschichte. Ein hervorragendes Hilfsmittel für die erste Information.
Quelle: Osseline Kind, amazon.de-Redaktion
Das Schöne an diesem Buch ist, daß es eben kein reines Lexikon ist, in welchem lediglich stichwortartig die wichtigsten Begriffe aufgelistet werden, sondern es auch aus längeren, einleitenden Artikeln besteht, in welchen das jeweils Wesentliche der Religion dargestellt wird. Die durchweg wunderschöne Bebilderung lockert den nur auf den ersten Blick trockenen Stoff zudem auf. Sehr gut gefällt mir, daß nicht nur die 5 Weltreligionen besprochen werden, sondern auch umfassend über tradionelle Glaubensrichtungen berichtet wird. Ein besonderes Augenmerk wurde von den Autoren auf den jeweiligen Einfluß der Religion auf den Alltag der Gläubigen gelegt, so daß ein unmittelbarer Aktualitätsbezug hergestellt wird. Insgesamt ist es wohl eher ein Nachschlagewerk für den interessierten Laien, denn für den studierten Experten.
Quelle: Kundenbewertung bei amazon.de
May a Christian Go to Court?
Februar 23, 2009 by Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar

Hinweis: Der Aufsatz liegt nur als PDF-Datei vor.
Hätte uns der Buddhismus die Umweltkrise erspart?
Februar 23, 2009 by Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar
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Glauben ist ein Menschenrecht
Februar 23, 2009 by Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar
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Einsatz gegen Christenverfolgung nur in eigener Sache?
Februar 23, 2009 by Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar
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Dürfen arabische Christen Gott ‘Allah’ nennen?
Februar 20, 2009 by Schirrmacher · Schreiben Sie einen Kommentar
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Prof. Dr. theol. Dr. phil. Thomas Schirrmacher (geb. 1960) ist Sprecher für Menschenrechte und Vorsitzender der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz, die weltweit etwa 600 Mio. evangelische Christen vertritt und Direktor von deren 2006 gegründeten Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (Bonn, Kapstadt, Colombo)