Thomas Schirrmacher während seines Referates

Thomas Schirrmacher während seines Referates

(Bonn, 04.02.2013) Der Vorsitzende der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), Thomas Schirrmacher, der Leiter der Arbeitsgruppe ‚Creation Care‘ der WEA, Chris Elisara, und der Leiter der Arbeitsgruppe ‚Peace and Reconciliation Initiative‘ der WEA, Steve Tollestrup, haben gemeinsam an einer fünftägigen „Global Consultation on Creation Care and the Gospel“ in Jamaika teilgenommen. An der gemeinsam von der Lausanner Bewegung und der Weltweiten Evangelischen Allianz durchgeführten Expertenkonsultation nahmen 60 Umweltexperten, Leiter von Nichtregierungsorganisationen und Kirchenführer aus 23 Ländern von allen Kontinenten teil.

Ziel der Konsultation war, die Frage zu klären, wie auf Ebene der örtlichen Gemeinde Mission und Verkündigung der Kirche mit Gottes Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, zusammenhängen.

Thomas Schirrmacher forderte Christen im globalen Süden auf, in Fragen der Bewahrung der Schöpfung die Meinungsführerschaft zu übernehmen, auch wenn Tagungen wie diese oft aus dem Westen finanziert würden.

„Der globale Süden ist nicht nur mehr und mehr der Schwerpunkt der Weltchristenheit, sondern die Christen dort verfügen auch über einen enormen Schatz an Erfahrung, Wissen und Einsatzbereitschaft, und sollten ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen.“

Der Ethiker verwies darauf, dass es nach biblisch-christlichem Verständnis zum Menschsein gehöre, die Schöpfung zu bewahren. „Die Schöpfung zu bewahren, ist das erste Gebot Gottes an die Menschen“, sagte er unter Verweis auf den Schöpfungsbericht. Nach Paulus in Römer 8 seufze sie ganze Schöpfung unter der Sünde des Menschen und harre zugleich des Schaloms der kommenden Erlösung.

Dr. Elisara fasste seine Erfahrungen in Jamaika folgendermaßen zusammen:

„Es geschehen immer wunderbare Dinge, wenn Gottes Volk im Gebet, demütig und hörbereit zusammenkommt, um zuallererst das Reich Gottes Reich zu suchen. Das ist auch bei dieser globalen Konsultation geschehen, denn die dort gefundenen Gemeinsamkeiten und Ziele werden nicht nur einen starken Einfluss auf die Weltmission und die globale evangelikale Bewegung haben, sondern letztlich der ganzen Schöpfung nutzen.“

Gemeinsam mit örtlichen Kirchenvertretern besuchte Schirrmacher auch die besonders hart vom Hurrikan ‚Sandy‘ getroffenen Gebiete an der Nordküste Jamaikas.

Thomas Schirrmacher während seines Referates

Thomas Schirrmacher während seines Referates

Der Referent

Der Referent

Sandy: Überschwemmter Wald und zerstörte Jacht am James-Bond-Strand in Nordjamaika

Sandy: Überschwemmter Wald und zerstörte Jacht am James-Bond-Strand in Nordjamaika

 

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