Till-R. Stoldt bestätigt in seinem ausgezeichneten Artikel „Sind Salafisten die ‚Evangelikalen des Islam‘?“ in DIE WELT vieles, was ich zu dem Thema in meinen Blogs vertreten habe.

Sehr schön auch, dass Vertreter evangelischer Landeskirchen die Evangelikalen in Schutz nehmen. So heißt es:

„Nichts davon gilt für die rund 1,5 Millionen evangelikalen Christen hierzulande, wie Gerhard Duncker, der Islambeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen, nun beteuert. Im Gegenteil. Ohne Abstriche bekennen sich alle evangelikalen Organisationen hierzulande zu Rechtsstaat und Menschenrechten. Und der größte evangelikale Verband, die Evangelische Allianz, rang bereits ‚Mitte des 19. Jahrhunderts um Religionsfreiheit für alle – als die meisten Staaten und Kirchen das Wort noch nicht einmal buchstabieren konnten‘, so gibt der Bonner Allianz-Theologe Thomas Schirrmacher zu bedenken. Evangelikale kämpften und kämpfen also auch für das Recht, sich vom Christentum zu verabschieden. Dagegen fordern salafistische Prediger die Todesstrafe, falls ein Muslim die Religionsfreiheit beansprucht und vom Islam abfällt. Ergibt es Sinn, den Unterschied zwischen Freunden und Feinden der Menschenrechte mit „Die-sind-doch-alle-gleich“-Parolen wegzuwischen?“

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