Thomas Schirrmacher während seiner Würdigung von Kurt Kardinal Koch, v.l.: Thomas Schirrmacher, Diop Ganoune, Generalsekretär der CSCW und der Adventisten, Martin Junge, Präsident der CSCWC und Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, Kurt Kardinal Koch, der Abgesandte des Ökumenischen Patriarchen. © BQ / Martin Warnecke

(Bonn, 09.12.2016) Thomas Schirrmacher hat sein Buch „Kaffeepausen mit dem Papst“ Kardinal Kurt Koch für seinen Einsatz für die „Ökumene der Märtyrer“ gewidmet. In einer kleinen Feierstunde im Rahmen eines gemeinsamen Essens der jährlichen Conference of Secretaries of Christian World Communions, diesmal in Rom, würdigte Schirrmacher Koch als weit vorausschauenden Moderator ökumenischer Beziehungen. Als Vertreter der bei Weitem größten Kirche der Welt trete er doch nie dominierend auf, sondern in großer Demut und einem großen Interesse, die Sicht der anderen zu hören und ernst zu nehmen. Zudem denke er Ökumene von Jesus Christus als dem Märtyrer schlechthin und den Märtyrern, die vor Gottes Thron stehen, her. Das sei dann keine billige, schnell organisierte Gemeinschaft der Kirchen, sondern denke vom tiefsten Geheimnis unseres Glaubens her über das nach, was uns allen gemeinsam geschenkt ist.

Schirrmacher hatte das Buch bereits einen Tag nach Erscheinen Kardinal Koch in dessen Amtssitz überreicht, am Tag darauf Papst Franziskus selbst. Bei der nächsten Begegnung mit dem Papst in Baku, Aserbaidschan, übergab er ein weiteres Exemplar an den Papstfotografen Francesco Sforza, von dem das Titelmotiv des Buches und zahlreiche weitere Fotos im Buch stammen. Der Papstfotograf hat bisher etwa die Hälfte der bisherigen Begegnungen von Papst Franziskus und Schirrmacher fotografisch dokumentiert.

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