Die für den Dialog der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) mit anderen Religionen zuständigen Religionswissenschaftler Thomas und Christine Schirrmacher haben Moscheen in Kuwait und den sieben Emiraten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besucht. Auf ihrer Reise durch Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fudschaira, Ra’s al Chaima, Schardscha und Umm al Qaiwain führten sie zahlreiche Dialoggespräche. Zu den besuchten Moscheen gehörten:

  • die Masjid al Kabir (= „Große Moschee“) in Kuwait,
  • die Sheikh Zayed Moschee (= „Weiße Moschee“) in Abu Dhabi,
  • die Jumeirah Moschee in Dubai,
  • die Große Moschee von Dibba al Hisn von Schardscha,
  • die Sheikh Zayed Moschee von Fudschaira,
  • die Al Badiyah Moschee, Fudschaira, die älteste Moschee der VAE aus dem Jahre 1446.
Dialog in der Jumeirah Moschee in Dubai © BQ/Schirrmacher

Dialog in der Jumeirah Moschee in Dubai © BQ/Schirrmacher

Daneben besuchten sie einen Gottesdienst am Strand von Dubai unter dem Burj al Arab. Der Gottesdienst war ein Ergebnis des Papstbesuches in Abu Dhabi, an dem auch Schirrmacher teilnahm. Thomas Schirrmacher nahm auch an den beiden großen Dialogkonferenzen teil, wobei die zweite im Zusammenhang mit dem Papstbesuch stattfand. Schirrmacher zeigte sich erfreut, dass die Gespräche mit der Regierung von Abu Dhabi im Kontext der Dialogkonferenzen auch Früchte für die Freiheiten von ausländischen Protestanten zeigten.

In den VAE leben 9,6 Mio. Menschen, von denen aber nur 1,06 Mio. Staatsbürger sind. Weniger als ein Viertel der dort lebenden Menschen sind Araber. 8,9 Mio. sind Arbeitsemigranten aus etwa 200 Ländern, 60% davon aus Südasien, vor allem Inder (3,5 Mio.), Ägypter (0,93 Mio.), Bangladeschis und Pakistanis (1,76 Mio.) sowie Philippinos (0,56 Mio.).

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