Festschrift zu Ehren von Dr. Manfred W. Kohl aus Anlass seines 80. Geburtstags

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Anlässlich seines 80. Geburtstages überreichten leitende Vertreter der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) Dr. Manfred W. Kohl eine Festschrift, in der sein Leben und sein Vermächtnis als visionärer christlicher Leiter gewürdigt werden, der seine Spuren in vielen christlichen Diensten, Kirchen und Führungskräften auf allen Kontinenten hinterlassen hat. Anlässlich der Feier in Dorfweil (Deutschland) überreichten die Mitherausgeber, WEA-Generalsekretär Bischof Dr. Thomas Schirrmacher und Dr. Reuben van Rensburg, Kohl ein Exemplar der Festschrift im Namen der mehr als 30 Mitwirkenden und ihres Mitherausgebers Dr. Zoltan Erdey.

„Es gibt viele Dinge, die man über Manfred sagen könnte. Gemeinsam mit seiner Frau Barbara baute er World Vision Deutschland auf. Er hat die Struktur, die die Weltweite Evangelische Allianz heute hat, mit aufgebaut. Dabei wollte er die Dinge immer einfach halten. Die Festschrift trägt den Titel „Konzentriert sein … gesunden Menschenverstand einsetzen … Ausreden und Dummheit überwinden …“. 37 Mitwirkende haben gezeigt, was Manfred sein ganzes Leben lang gelehrt hat: Die Einfachheit der Bibel und der gesunde Menschenverstand schließen einander nicht aus. Er hat sein Leben dem Ziel gewidmet, das Evangelium so vielen Menschen wie möglich zu bringen“, so van Rensburg.

Schirrmacher hob Kohls Gabe als Mentor hervor, der sich auf praktische Lösungen konzentrierte, und wies darauf hin, dass

„er Führungspersönlichkeiten ausbildete und ihnen half, ihre Träume innerhalb der weltweiten Christenheit zu verwirklichen. Vor allem im Bereich der theologischen Ausbildung hat Manfred Kohl ein großes Erbe in der Welt hinterlassen. Das ist es, was mich zu dem letzten Satz in meinem Vorwort zu diesem Buch inspirierte: Manfred Kohl hat dem globalen Christentum einen unauslöschlichen Stempel aufgedrückt, indem er biblische Einsichten mit praktischen Modellen für heute kombinierte“.

Kohl war in vielen leitenden Funktionen in der theologischen Ausbildung tätig und hat mehr theologische Einrichtungen persönlich besucht als jeder andere in der Geschichte (nämlich 495). Er hat über 120 Bücher und Artikel veröffentlicht und zahlreiche Auszeichnungen und Ehrendoktorwürden erhalten. Er gründete die in mehreren europäischen Ländern aktive bekannte christliche humanitäre Organisation World Vision sowie Re-Forma, die einen weltweiten Standard für die außerschulische theologische Ausbildung gesetzt hat, die Galiläa-Bewegung, die jährlich eine Million zusätzliche Frauen und Männer für den biblischen Dienst beruft, und ist Mitvorsitzender der Integrity Commission der Weltweiten Evangelischen Allianz und der Lausanner Bewegung.

Im Vorwort zur Festschrift schreibt Schirrmacher weiter:

„Manfred lebte in verschiedenen Kulturen und lernte von ihnen, darunter Deutschland, die USA, Afrika und Kanada. Er hat das Beste aus jeder dieser Kulturen in seine Führungsarbeit einfließen lassen. Er hielt Vorträge in vielen Ländern und bildete viele Führungskräfte rund um den Globus aus, meist auf einer Einzelgesprächs-basis. Aber er verstand sich nie nur als privates Beratungsunternehmen. Er leitete Führungskräfte stets dazu an, sich darauf zu konzentrieren, wie sie ihre Organisationen bewerten und umstrukturieren können, um Nachhaltigkeit und die Umsetzung langfristiger Strategien zu gewährleisten.“

Im Hinblick auf Kohls Rolle im Integritätsnetzwerk der WEA und Lausanne sagte Schirrmacher:

„Manfred setzt sich leidenschaftlich für Integrität ein, denn für ihn ist Korruption ein schlimmes Übel und das Gegenteil von allem, was er Kirchen und Institutionen über Haushalterschaft, Verantwortung und Rechenschaftspflicht lehrt.“

Zusammenfassend sagte Schirrmacher: „Manfred war bekannt als Wissenschaftler, Mentor, Berater und Freund, der nie ein Blatt vor den Mund nahm. Er ist dafür bekannt, dass er sich im Umgang mit Kollegen auf allen Ebenen auf die einfachen, aber wesentlichen Sätze „Sei konzentriert“ und „Benutze deinen gesunden Menschen­verstand“ verlässt. Oft hat er seinen Zuhörern gesagt: „Hör auf, ein Dummkopf zu sein“ oder „Überwinde Ausreden und Dummheit“. Er ist dafür bekannt, offen zu sprechen und nicht „durch die Blume“, wie er es nennt. Wie jedoch zahlreiche Kollegen bezeugt haben, hat Manfred immer eine tiefe Liebe und Sorge für jeden Einzelnen oder jeden christlichen Dienst gezeigt, mit dem er zu tun hatte. Auf seine einzigartige Weise hat er viele, viele Freundschaften geschlossen.

Bei der Übergabe der Festschrift bedankte sich Kohl mit den Worten:

„Ich bin überwältigt von Dankbarkeit und Freude, dass so viele weltbekannte Fachkollegen für diese Festschrift geschrieben haben. Viele, viele Grüße aus der ganzen Welt haben mich erreicht. Ich hoffe, dass diese Festschrift in allen Ausbildungsprogrammen für den geistlichen Dienst verwendet wird. Sie ist eine hervorragende Sammlung von wichtigen Materialien.“

An der Geburtstagsfeier nahmen viele evangelische Leiter und persönliche Freunde teil, und der bekannte christliche Sänger Siegfried Fietz war ein besonderer Gast.

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