Till-R. Stoldt hat für DIE WELT mit mir über die Ursachen der Christenverfolgung gesprochen. Hier der Schlusssatz:

Irakische Christen verfügen über keine Mittel, um sich gegen Massaker, Vergewaltigung und Folter zu verteidigen, sie haben weder im Militär noch in der Polizei Rückhalt. Die sind allein. Erzählen Sie mal einem irakischen Christen, er werde verfolgt, weil er mit aggressiven, westlichen Missionaren im Bunde stehe. Der würde lachen, wenn er noch lachen könnte.

Der Einsatz für verfolgte Christen im Irak scheint sich zu lohnen, denn alles sieht so aus, als wenn die EU bald Tausende von ihnen als Kontingentflüchtlinge aufnimmt. Ich bereite gerade eine Dokumentation „Die Aufnahme verfolgter Christen aus dem Irak in Deutschland“ vor, die Anfang 2009 erscheinen wird.

Zu dem Interview „Der Hass fanatischer Menschen auf das andere“ geht es hier: www.welt.de.

 

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