Mein demnächst erscheinendes Vorwort für den Newsletter der ISHR

Als Präsident des ISHR wurde ich eingeladen, am 28. November 2018 im Menschenrechtsrat des Deutschen Bundestages über „Bedrohte Völker“ auszusagen. Nachdem ich unter anderem Ethnologie/Kulturanthropologie studiert habe, ist dies ein Thema, das mich mein ganzes Leben lang begleitet hat.

Foto: Schirrmacher in EcuadorEs gibt Menschenrechtsverletzungen, die nicht nur Einzelpersonen, sondern ganze Völker betreffen, seien es ethnische Volksgruppen, Sprachgruppen, religiöse Gruppen, niedrigklassige Wirtschaftsgruppen oder sehr oft eine Mischung aus diesen Elementen. Ich habe gerade, an der Seite von Partnerorganisationen, die sich für die Pressefreiheit einsetzen, solche ethnischen Gruppen in Ecuador und Peru auf einer Höhe zwischen 2600 und 3500 Metern besucht. In Ecuador sind es eher die Stämme, die vor Jahrhunderten gegen die Inkas gekämpft haben, in Peru, in den malerischen Bergen der Anden, sind es eher die Nachkommen der Inkas, die bedroht sind – siehe das Foto mit Nachkommen der Inkas, die uns zeigen, wie sie noch immer Kleidung aus Alpakawolle mit Naturfarben herstellen, so wie es vor 500 Jahren war.

 

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